GesundheitsKurs :: Depression


 

Warum GesundheitsKurse bei Depression?

 

1. Es ist ein Bedürfnis, bedingt durch die Krankheit Depression

Die Art und Weise, wie Depression die Lebensqualität einschränkt, macht diese Erkrankung so leidvoll für Betroffene und Angehörige. Und das: Im Vergleich zu anderen "Volkskrankheiten", wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen sogar besonders lang und besonders leidvoll (Quelle: www.aerzteblatt.de/nachrichten/73297/WHO-Millionen-leiden-an-Depressionen).

Depressionen betreffen die drei Ebenen Denken, Fühlen und Handeln.

Mit anderen Worten: Alle Ebenen, die uns als Mensch in unserem individuell, Sinn-gebenden Leben ausmachen. 

Diese drei Ebenen mit ihren persönlichen Ausprägungen machen Depression zu einer komplexen und gleichzeitig  konkret schwer fassbaren Krankheit. Obendrein ist es eine psychische Krankheit, die objektiv kaum messbar und dem Betroffenen nicht immer auf den ersten Blick anzusehen ist. Viele Menschen fühlen sich ausgesprochen hilflos damit und in Vorurteilen (Depressive sind nur faul, dumm oder gefährlich) gefangen. Aufgrund der Menschheitsgeschichte und dem bisherigen klassischen  Weltbild in der Psychiatrie sind Depressionen auch heute noch tabuisierend und mit Stigmen behaftet. 

Die Depression ist eine der Krankheiten, die sehr alt (schon in der Bibel beschrieben), in ihrem Erscheinen sehr vielfältig, in ihren Ursachen teils noch eher hypothetisch ist. Aber leider zu den häufigsten Volkskrankheiten zählt. Dies ist für Betroffene und Angehörige eine belastende, oft massiv verkannte Ausgangslage. 

 

2. Es ist der Bedarf für viele Betroffene, Angehörige und Menschen die beruflich mit Depression zu tun haben

Eigentlich sind Depressionen gut behandelbar (Quelle: www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/behandlung), wenn sie frühzeitig und angemessen behandelt werden. Dies gilt ja letztlich für jede Erkrankung, die aufgrund ihres (episodischen) Verlaufs leicht chronisch werden kann. Vor allem dann, wenn nur etwa 50 % der Betroffenen überhaupt und davon nur etwa 10 % Leitlinienorientiert behandelt werden (Quelle: www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/depression/depression-2aufl-vers1-kurz.pdf).

 

Das neue Psychotherapeuten-Gesetz sieht erstmalig einen niederschwelligeren Zugang zur Psychotherapie bei Depression vor. (Quelle: www.kbv.de/media/sp/Praxisinformation_Psychotherapie_Reform.pdf). Ein wie ich finde, schlauer Ansatz. Denn:

  • Schwere und Verlauf bestimmen: Leichte Verlaufsformen der Depression müssen nicht zwangsläufig von einem Psychotherapeuten, Psychiater oder Neurologen behandelt werden müssen. Allerdings bei mittleren und schweren Verläufe frühzeitig einbezogen sein sollten.
  • Selbsthilfe am ersten Tag beginnt: Orientierende Auskunft, was eine Depression überhaupt ist und wie sie behandelt werden kann, sinnvollerweise vor einem Behandlungsbeginn erfolgen sollte. Denn es ist eindeutig, dass so wie es die S3-Behandlungsleitlinien vorgeben, ein Patient maßgeblich in die Entscheidungen, den Therapie-Verlauf und dem Inhalt der Behandlung einbezogen (Stichwort: Aufklärung und Partizipation) werden soll. Dies gilt natürlich eigentlich immer. Aber da bei Depression die subjektive Individualität eine so große Rolle spielt (s.o.) ist der Anteil der Beteiligung an der Behandlung extrem wichtig. 
  • Wartezeiten verschlimmern: Auch Menschen mit so genannter "Betroffenenkompetenz" können sehr wohl wichtige Partner in der Begleitung Erkrankter sein. Insbesondere in den (Warte-)Zeiten vor und nach einer Therapie bzw. einer stationären Behandlung.
  • Zeitnaher Zugang zu Hilfe hilft: Die Depression ist eine Krankheit, die durch die Länge der Episoden sehr viel Geduld braucht und an der man auch nach Jahren der Symptomfreiheit wieder erkranken kann.Dabei hilft innerhalb der "schweren Zeiten" ein geduldiges Ohr, ein anteilnehmender Gesprächspartner, ein Mensch der ähnliches erlebt hat, oft schon entscheidend weiter (auch wenn es keine Therapie ersetzt, jedoch den Erfolg einer solchen verbessern und die Notwendigkeit ggf. anwenden kann).

 

3. Es ist eine Bewältigungs-Möglichkeit, die wirkt

Sich mit seiner Gesundheit, Gesunderhaltung und Gesundung zu beschäftigen ist ein "Lebenswerk", in das jeder von uns kontinuierlich investieren "darf".

Der GesundheitsKurs :: Depression ist themenzentriert, professionell und praktisch. Sie beziehen die persönlichen Kompetenzen und Ressourcen mit ein und stärken die eigenen Fähigkeit Depression zu bewältigen.

Der GesundheitsKurs :: Depression helfen u.a. bei 

  • Gefühlen von Einsamkeit und Alleingelassen-Sein
  • sozialer, beruflicher und gesellschaftlicher Isolation
  • der Wahrnehmung von Hilf- und Machtlosigkeit
  • "Unerfahrenheit" im Umgang mit der Erkrankung (gilt für Betroffene und Ihre Angehörigen)
  • fehlender Zuversicht und Hoffnungslosigkeits-Gefühlen
  • Ängsten und Zweifeln
  • dem Wunsch nach Wiedererlangung von Struktur und Sicherheiten im Alltag
  • Einkenntnis-Schritten, wie es weiter gehen kann
  • kleinen und persönlich großen Schritten auf dem Weg der Bewältigung
  • Einschätzung einer realitischen Situationsanalyse und möglicher Prognose
  • der Klärung Ihrer Fragen 

All dies sind entscheidende Elemente einer Genesung oder Bewältigung von Depression, die sicher nicht im zeitlichen Umfang von GesundheitsKurs :: Depression erfüllt werden können. 

Aber es geht um erste Schritte und das Anlegen eines Fundaments, auf dem "Verbesserung und Zuversicht" wieder vorstellbar werden. 

 

Seinen Sie dabei! Machen Sie sich selbst das Geschenk für sich da zu sein und Ihren Weg zu finden!

Wir sind ein Betroffenen-Verein: Wir verkaufen nix. ;))

 

Haben Sie weitere Fragen? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. 

 

 

Hinweis

Ein GesundheitsKurs :: Depression kann und will keine Therapie ersetzen. Er dient der Aufklärung und Hilfestellung. Der Fachbegriff dafür heißt Psychoedukation: Über, von und für die eigene Psyche/Seele lernen und erfahren. Die Teilnahme an einem Psychoedukativen Kurs ist ein Forderung/Empfehlung der Bundesärzte-Kammer, der Bundes Psychotherapeuten Kammer, dem Spitzenverband aller Krankenkassen, dem Deutschen Bündnis gegen Depression e.V. und der Deutschen Depressions Liga e.V. und vielen weiteren Verbänden und Institutionen, die mit dem Thema Depression beschäftigt sind. 

Der Kurs ist allerdings eine finanzielle Eigenleistung.

 

 

 

Sie finden uns auch unter

Helfen Sie Menschen

mit Depression

durch Ihre Spende.

Wir sind ein Verein, der auf Spenden angewiesen ist und keine öffentlichen Gelder erhält. 

VR Bank Bergisch Gladbach

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aktiv.seelisch.gesund.

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Als gemeinnütziger Verein können wir Spendenquittungen ausstellen.

 

 

Letzte Änderung

18.06.2018 vdM

aktiv.seelisch.gesund. Rösrath e. V.

Wir sind ein Verein, der sich um die Verbesserung der Versorgungslage für Menschen mit Depression kümmert. 

 

1. Vorsitzende: Gabriele van der Mehr

2. Vorsitzender: Kirsten Hübner

 

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Dammelsfurther Weg 32

51503 Rösrath

02205  -  90 80 008

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Da Depression eine schwere psychische Erkrankung ist, bedeutet personenorientiertes Depressions-Training, so wie wir es im Rahmen der asg-Vereinsarbeit anbieten, die individuelle Unterstützung des Betroffenen und der Angehörigen, das Leben mit dieser Krankheit leichter und lebenswerter zu gestalten.

Gemeint ist die Unterstützung zur Selbsthilfe und der aktive Umgang mit den vielfältigen und persönlichen Beschwerden. Denn die Depression kann als spezifische Symptome das Denken, die Emotionen, die Körperwahrnehmung und das Verhalten massiv beeinträchtigen.

Bitte beachten Sie unbedingt

In akuten Phasen der schweren Depression und bei Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen zum Suizid (Selbstmord), ist in jedem Fall umgehend eine psychotherapeutische Akutbehandlung angezeigt. Bitte suchen Sie in einem solchen Fall einen Arzt oder Psychotherapeuten auf oder begeben Sie sich in eine psychiatrische Notfallambulanz.